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DIE ZUKUNFT IST DAS NEUE DING
Ausgewählte Positionen

um das Wirken von Prof. Thomas Rug

Diese Ausstellung unternimmt den Versuch, die erstaunliche Spannbreite der Lehre von Thomas Rug, dem mittlerweile emeritierten Professor für Grafik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, abzubilden. Technisch wie konzeptionell stark divergierende Strategien von über 50 Künstlerpersönlichkeiten, deren Weg in der einen oder anderen Weise durch eine folgenreiche Schule führte, treten in dieser Ausstellung miteinander in Austausch. Feine Beobachtungen, überbordendes Kopfkino, abstrakte Untersuchungen, ruppige Inszenierungen, Anleihen aus Hoch-, Pop- und Alltagskultur machen laut oder leise Rabatz. Kaum noch praktizierte Techniken werden zeitgenössisch durchgelüftet. Die Zukunft ist das neue Ding, auch für Thomas Rug, der mit einer neuen Arbeit vertreten ist.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen: Rawad Atfeh, Anne Baumann, Franca Bartholomäi, Caterina Behrendt, Oliver Bekiersz, Florian Bielefeldt, Steffen Braumann, Sarah Deibele, Nicolas Engele, Nikolaus Fasslrinner, Mattes Fischer, Rüdiger Franke, Marc Fromm, Jay Gard, Tobias Gellscheid, Jana Gunstheimer, Claas Gutsche, Katrin Hanusch, Sebastian Harwardt, Philipp Haucke, Hartmut Kiewert, Ilko Koestler, Tobias Köbsch, Sophie Kurzer, Christine Matzke, Paul Arne Meyer, Christoph Meißner, Niklas Müller, Sara Möbius, Tayou Mori, Sebastian Nebe, Dirk Neumann, Wieland Payer, Thomas Rabisch, Franz Rentsch, Frank Petzold, Torsten Enzio Richter, Thomas Rug, Alexander Schellbach, Martin Schuster, Paul Sörgel, Regina Stiegeler, Bianca Strauch, Nick Teplov, Tobias Teschner, Marianne Thurm, Christian Weihrauch, Paul Werner, Ulrike Zabel, Majla Zeneli

Die Ausstellung wurde von Nora Mona Bach und Sebastian Gerstengarbe kuratiert und organisiert.

Im März 2021 wird der Katalog zur Ausstellung im Mitteldeutschen Verlag erscheinen.
Nora Mona Bach/Sebastian Gerstengarbe
Die Zukunft ist das neue Ding
Katalog160 S., Br., 210 × 270 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-478-6

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Kultur ans Netz
Durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt wurde ein weiteres hilfreiches Förderprogramm unter dem Titel „Kultur ans Netz“ während der Corona-Pandemie aufgelegt. Mit dem Programm werden Projekte freiberuflich tätiger Kulturschaffender gefördert, die hauptberuflich in den Sparten Musik, Bildende Kunst, Medienkunst, Darstellende Kunst, Literatur und intermediale Kunstformen tätig sind.
Die in dieser Zeit entstandene Auseinandersetzung steht im Zusammenhang mit den aktuellen Gefühlslagen, Umständen und Herausforderung der letzten Monate im Jahr 2020, die unserer Gesellschaft sicherlich noch lange emotional begleiten wird.
Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten finden sie unterstehend, zudem wurden der Entstehungsprozess, Atelieransichten und einzelne Arbeiten während des Lockdowns auf Instagram und Facebook veröffentlicht.