ART IN ARCHITECTURE / architecture-related art


/// Contemporary Glass Windows for St. George’s Church,
Mösthinsdorf, 2020–2026
Artistic concept for a cycle of contemporary glass windows

Execution: Glasmalerei Peters Studios
Realization: 2026
Materials / techniques: Glass, sandblasting, glass painting
Artistic approach: Landscape | Light | Memory | Transformation | Text | Glass and Space | Light as Material | Spatial Drawing | Transparency and Layering | Intervention

The design of the stained glass windows emerges from the history and landscape of the site. Geological formations, vegetation, and traces of human activity provide the starting points, condensed into painterly and drawn structures. Light becomes the actual material of the work: depending on the time of day and the season, the perception of the church interior changes, connecting the outside world with the interior
space.







The process encompasses the artistic conception, the development of the compositions, and close collaboration with the executing studio, Glasmalerei Peters Studios. The aim is to create a contemporary visual language that respects the historic church interior while offering an independent interpretation rooted in the present.

The execution of the windows consists of an interior painted glass layer (A) and sandblasted surfaces (B) on the exterior sides.

In windows 1, 2, 4, 5 and 6, texts and psalms provided by the parish are additionally integrated into the coloured glass areas through sandblasting. The texts are arranged in a lyrical, line-based structures

Views:
Windows 1–6: Interior view
Windows 8–12: Exterior view



/// Zeitgenössische Glasfenster für die
Rast- und Konzertkirche St. Georg, Mösthinsdorf, 2020–2026

Künstlerischer Entwurf eines Zyklus zeitgenössischer Glasfenster
Ausführung: Glasmalerei Peters Studios
Umsetzung: 2026
Material / Verfahren: Glas, Sandstrahlung , Glasmalerei
Künstlerischer Ansatz: Landschaft | Licht | Erinnerung | Wandlung | Text | Gemeinschaft | Glas und Raum | Licht als Material | räumliche Zeichnung | Transparenz und Überlagerung |Intervention

Die Gestaltung der Glasfenster entwickelt sich aus der Geschichte und Landschaft des Ortes. Ausgangspunkt sind geologische Formationen, Vegetation und die Spuren menschlicher Nutzung, die sich in zeichnerischen und malerischen Strukturen verdichten. Licht wird dabei zum eigentlichen Gestaltungsmaterial: Je nach Tages- und Jahreszeit verändert sich die Wahrnehmung des Kirchenraums und verbindet das Außen mit dem Innen.








Der Entwurfsprozess umfasst die künstlerische Konzeption, die Entwicklung der Bildkompositionen sowie die enge Zusammenarbeit mit der ausführenden Werkstatt Glasmalerei Peters Studios. Ziel ist eine zeitgenössische Bildsprache, die den historischen Kirchenraum respektiert und zugleich eine eigenständige, gegenwartsbezogene Interpretation ermöglicht.

Die Ausführung der Fenster sieht eine innenliegende Farbebene (A) sowie Sandstrahlungen (B) auf den äußeren Flächen vor.

In den Fenstern 1, 2, 4, 5 und 6 werden zusätzlich die von der Kirchengemeinde bereitgestellten Texte beziehungsweise Psalmen durch Sandstrahlung in die farbigen Glasbereiche integriert. Die Anordnung der Texte erfolgt in einer lyrischen Zeilenstruktur.

Darstellung:
Fenster 1 – 6 Innenansicht
Fenster 8 – 12 Außenansicht

Studio view Glasmalerei Peters, Paderborn

/// Contemporary Glass Art for St. Nicholas Church, Pritzwalk, Proposal for the Destroyed South Window, 2023

The proposal emerged from an examination of the church’s historical spatial structure and the question of how a contemporary stained-glass window can be sensitively integrated into an existing architectural context. Rather than reconstructing a lost state, the project focuses on a careful continuation of the structures already present.

The window is conceived as a mediating layer between interior and exterior space. Semi-reflective surfaces, opalescent glass, and coloured antique glass create an interplay of reflection, transparency, and colour. The mirrored surfaces enter into dialogue with the city, reflecting the sky and surrounding environment and connecting the church interior with its





present-day exterior context. Within the interior, the opalescent glass develops a distinct chromatic presence, transforming incoming light into an atmospheric spatial experience.

The materiality of mouth-blown antique glass—its colour, surface, and capacity to transform light—forms the starting point of the proposal. A glass study developed during the second selection round, produced at the scale of a section of the window, served to explore the interplay of reflection, opalescent glass, colour gradients, and the effects of light.

The window is not conceived as a static image, but as a living surface that changes with the time of day, weather, and movement. Change is not represented, but made directly perceptible through material and light.


/// Zeitgenössische Glasgestaltung für die St. Nikolai-Kirche, Pritzwalk, Entwurf für das zerstörte Südfenster, 2023

Der Entwurf entwickelt sich aus der Auseinandersetzung mit der historischen Raumordnung der Kirche und der Frage, wie sich ein zeitgenössisches Glasfenster sensibel in eine gewachsene Architektur einschreiben kann. Nicht die Rekonstruktion eines verlorenen Zustands steht im Mittelpunkt, sondern eine behutsame Weiterführung der vorhandenen Strukturen.

Das Fenster wird als vermittelnde Schicht zwischen Innen- und Außenraum verstanden. Teilverspiegelte Flächen, opale Gläser und farbiges Antikglas erzeugen ein Zusammenspiel von Reflexion, Transparenz und Farbe. Die Spiegelflächen treten in einen Dialog mit der Stadt, reflektieren Himmel und Umgebung und verbinden den Kirchenraum mit seinem gegenwärtigen Außenraum. Die opalen Gläser





entfalten im Inneren eine besondere Farbigkeit und verwandeln das einfallende Licht in eine atmosphärische räumliche Erfahrung.

Die Materialität des mundgeblasenen Antikglases – seine Farbigkeit, Oberfläche und Fähigkeit zur Lichttransformation – bildet den Ausgangspunkt des Entwurfs. Eine im Rahmen der zweiten Auswahlrunde entwickelte Glasstudie im Maßstab eines Fensterausschnitts diente der Erprobung des Zusammenspiels von Spiegelung, Opalglas, Farbverlauf und Lichtwirkung.

Das Fenster wird nicht als statisches Bild verstanden, sondern als lebendige Oberfläche, die sich mit Tageszeit, Wetter und Bewegung verändert. Wandel wird nicht dargestellt, sondern durch Material und Licht unmittelbar erfahrbar.


/// Le fleuve et le temps – Superposition et dépôt du temporel
Entwurf und konzeptuelle Vorstudie für eine zeitgenössische ortsbezogene Glasgestaltung der Église Saint-Étienne d’Attert, Belgien, 2020

Das Konzept für die Glasfenster der ehemaligen St.-Étienne-Kirche in Attert setzt sich mit dem Fluss Attert, der Erinnerung an den Ort und der Idee einer im Raum und in der Zeit eingeschriebenen Gemeinschaft auseinander.
Geschichte entsteht durch Überlagerungen, Spuren, Auslöschungen und Ablagerungen. Wie bei einem Palimpsest wird der Ort zugleich zum Träger und zum Gedächtnis: Landschaft, Erde und Fluss bewahren die Spuren dessen, was sie durchquert und geprägt hat. Der Fluss Attert wird dabei als eine Art Geschichtsbuch verstanden, in dem sich menschliche Handlungen, Veränderungen der Landschaft und Spuren der Vergangenheit überlagern.

Die Glasfenster sind als Überlagerung verschiedener Ebenen konzipiert. Eine an der Außenseite durch Hitze verformte Glasschicht erinnert an das Schimmern und die Bewegungen der Wasseroberfläche. Diese erste Haut bildet eine Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen Sichtbarem und Verborgenem. Das einfallende Licht verändert die Oberfläche kontinuierlich und lässt das Glas als Raum von Tiefe, Reflexion und Übergang erscheinen.

Die Innenseiten der Fenster sollten aus einer gemeinschaftlichen Recherche entlang der Attert hervorgehen. Bewohner:innen, Schulen, Vereine und Interessierte waren eingeladen, Gegenstände, Pflanzen und Spuren aus der Umgebung des Flusses zu sammeln. Diese Fundstücke sollten unmittelbar in Cyanotypien in Form von Fotogrammen überführt werden. Der Schatten eines Gegenstandes wird dabei zur Spur und verwandelt einen konkreten Fund in ein teilweise abstraktes Bild.
Das Verfahren der Cyanotypie ermöglicht durch seine Einfachheit und seine unmittelbare Beziehung zum Licht, die gemeinschaftliche Beteiligung direkt mit der Gestaltung der Fenster zu verbinden. Jedes Fotogramm wird zu einer individuellen Spur innerhalb eines gemeinsamen Gedächtnisses – und lässt Bewohner:innen, Landschaft und Fluss in den Innenraum der ehemaligen Kirche eintreten.

Das tiefe Blau der Cyanotypie bildet die zentrale Farbe des Entwurfs. Es










verweist auf Wasser und Himmel, auf Ferne und Tiefe und schafft einen zugleich kontemplativen und offenen Raum, in dem sich Licht und Farbe im Verlauf des Tages verändern.

Die sechs Fenster des Langhauses sollten eine Sammlung gemeinschaftlich entstandener Fotogramme aufnehmen, während die vier Fenster des Chores jeweils durch ein großformatiges Fotogramm geprägt werden. Zugleich sollte die historische Gliederung der bestehenden Fenster in die neue Gestaltung einbezogen werden, um eine Verbindung zwischen der Geschichte des Gebäudes und seiner zukünftigen Nutzung herzustellen.

Das Schimmern, das Licht, das Wasser, die Attert, das Blau und die Gemeinschaft werden so zu Elementen eines Raumes, in dem individuelle und kollektive Erinnerung miteinander in Beziehung treten.

Kontext:
Entwurfsarbeit Glasgestaltung

Partner: Glasmalerei Peters Studio

Material / Verfahren:
Glas, Cyanotypie, Siebdruck, partizipative Recherche

Künstlerischer Ansatz:
Fluss – Zeit – Schichtung – Archiv – Gemeinschaft
Konzept:
Ort als Palimpsest – Fluss als Zeitarchiv – Glas als transparente, geschichtete Oberfläche

Material / Verfahren:
Antikglas, Glasmalerei, Cyanotypie, Siebdruck auf Glas

Partizipation:
Recherche mit Bewohner:innen der Gemeinde Attert
Sammlung von Fundstücken und Pflanzen gemeinsames visuelles Archiv

Status: Entwurf


/// Competition for the design and realization of stained-glass windows as part of the restoration of the former Saint-Étienne Church and its conversion into a cultural centre, Attert, Belgium

The concept for the stained-glass windows of the former Saint-Étienne Church in Attert explores the Attert River, the memory of the site, and the idea of a community inscribed in space and time.

History is formed through layers, traces, erasures, and deposits. Like a palimpsest, the site becomes both a support and a repository of memory: the landscape, the earth, and the river preserve traces of what has passed through and shaped them. The Attert River is conceived as a kind of history book in which human activity, changes in the landscape, and traces of the past overlap.

The stained-glass windows are conceived as an interplay of different layers. On the exterior, a layer of heat-formed glass evokes the shimmer and movement of the surface of water. This first skin forms an interface between inside and outside, between what is visible and what remains hidden. The changing light continuously transforms the surface, allowing the glass to be experienced as a space of depth, reflection, and transition.

The interior surfaces of the windows were intended to emerge from a collaborative research process along the Attert River. Local residents, schools, associations, and other members of the community were invited to collect objects, plants, and traces found in the river’s surroundings. These finds were to be transformed directly into cyanotypes in the form of photograms. The shadow of each object becomes a trace, transforming a concrete found object into an image that can appear partly abstract.

Through its simplicity and its direct relationship to light, the cyanotype process creates a connection between collective participation and the design of the windows. Each photogram becomes an individual trace within a shared memory, bringing the inhabitants, the landscape, and the river into the interior of the former church.

The deep blue of the cyanotype forms the central colour of the design. Associated with water and sky, distance and depth, it creates a contemplative yet open space in which light and colour continuously change throughout the day.

The six windows of the nave were intended to incorporate a collection of photograms created collectively, while each of the four windows in the choir would be defined by a large-scale photogram. The historical division of the existing windows was also to be incorporated into the new design, establishing a connection between the history of the building and its future use.

The shimmer, the light, the water, the Attert River, the colour blue, and the community thus become elements of a space in which individual and collective memory enter into dialogue.

/// Le concept des vitraux pour l’ancienne église Saint-Étienne à Attert explore la rivière Attert, la mémoire du lieu et l’idée d’une communauté inscrite dans l’espace et le temps.

L’histoire se constitue par des superpositions, des traces, des effacements et des dépôts. À l’image d’un palimpseste, le lieu devient à la fois support et mémoire : le paysage, la terre et la rivière conservent les traces de ce qui les a traversés et façonnés. La rivière Attert est ainsi envisagée comme une sorte de livre d’histoire, dans lequel se superposent les activités humaines, les transformations du paysage et les traces du passé.

Les vitraux sont conçus comme un jeu de superpositions de différentes couches. À l’extérieur, une couche de verre travaillée à chaud évoque le miroitement et le mouvement de la surface de l’eau. Cette première peau constitue une interface entre l’intérieur et l’extérieur, entre ce qui est visible et ce qui demeure caché. La lumière changeante transforme continuellement la surface et permet d’appréhender le verre comme un espace de profondeur, de réflexion et de transition.

Les surfaces intérieures des fenêtres devaient être développées à partir d’une recherche collective menée le long de la rivière Attert. Les habitants, les écoles, les associations et les autres membres de la communauté étaient invités à collecter des objets, des plantes et des traces trouvés dans l’environnement de la rivière. Ces éléments devaient être directement transformés en cyanotypes sous forme de photogrammes. L’ombre de chaque objet devient une trace, transformant un élément trouvé concret en une image pouvant apparaître comme partiellement abstraite.

Par sa simplicité et sa relation directe à la lumière, le procédé du cyanotype permet de relier la participation collective à la conception des vitraux. Chaque photogramme devient une trace individuelle au sein d’une mémoire commune, faisant entrer dans l’espace intérieur de l’ancienne église les habitants, le paysage et la rivière qui les relie.

Le bleu profond du cyanotype constitue la couleur centrale du projet. Associé à l’eau et au ciel, à la distance et à la profondeur, il crée un espace à la fois contemplatif et ouvert, dans lequel la lumière et la couleur évoluent continuellement au cours de la journée.

Les six fenêtres de la nef devaient intégrer une collection de photogrammes réalisés collectivement, tandis que chacune des quatre fenêtres du chœur devait être caractérisée par un photogramme de grand format. La division historique des fenêtres existantes devait également être intégrée à la nouvelle conception, afin d’établir un lien entre l’histoire du bâtiment et son usage futur.

Le miroitement, la lumière, l’eau, la rivière Attert, le bleu et la communauté deviennent ainsi les éléments d’un espace où la mémoire individuelle et la mémoire collective entrent en dialogue.



/// VOM TIEFEN GRUND – Reflexionen über den Bergbau
2020–2022 ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode; Heimatstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Die Arbeit entstand im Rahmen einer künstlerischen Recherche zum Kupferschieferbergbau des Mansfelder Reviers. Der Röhrigschacht wird als Ort verstanden, an dem sich geologische
Zeit, industrielle Geschichte und menschliche Arbeit überlagern. Die Tiefe des Berges wird zum Erfahrungsraum für Prozesse des Freilegens, Abtragens und Erinnerns.

In rund 300 Metern Tiefe entstand eine ortsbe- zogene Installation, die sich unmittelbar mit den Bedingungen des Bergbaus auseinandersetzt. Die großformatigen Zeichnungen wurden mit Material entwickelt, das aus dem Schacht geborgen wurde: feine Lette aus dem Kupferschieferbergbau. Das Material, das durch die beschwer- liche Arbeit unter Tage gewonnen wurde, wird selbst zum künstlerischen Medium.

Die schichtweise aufgebauten Zeichnungen folgen dem Prinzip des Bergbaus: Freilegen, Überlagern und Sichtbarmachen verborgener Strukturen. Die Installation verbindet geologi- sches Material mit menschlicher Erinnerung und macht den Berg als Archiv von Zeit und Arbeit erfahrbar.

Die untertägige Installation blieb eng mit den Bedingungen des Ortes verbunden. Durch die natürliche Dynamik des Bergwerks und den spä- teren Wassereinbruch im Röhrigschacht konnte die Arbeit nicht dauerhaft erhalten werden. Die Vergänglichkeit der Installation wurde damit selbst Teil ihrer Geschichte.

Die Installation verwandelt den Schacht in einen Raum der inneren und äußeren Tiefen. In romantischer Tradition wird der Abstieg zum Bild für die Bewegung ins Verborgene: Der Berg erscheint als Speicher geo- logischer Zeit, menschlicher Arbeit und psychischer Erinnerung. Die Zeichnung entsteht aus dem Ort her- aus und macht ihn als Resonanzraum spürbar.

VOM TIEFEN GRUND
Reflexionen über den Bergbau 2020–2022 · ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode


Kontext:
Heimatstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Material / Verfahren:
Feine Lette aus dem Kupferschieferbergbau, Kohle, Pastell, Zeichnung, Installation

Künstlerischer Ansatz:
Tiefe – Material als Archiv – Arbeit – Landschaft – Zeit

Status:
Realisierte ortsbezogene Installation (temporär)

FROM THE DEEP – Reflections on Mining

/// 2020–2022 · Röhrigschacht Wettelrode Mining Experience Centre
Heimatstipendium, Kunststiftung Sachsen-Anhalt

The work was developed as part of an artistic research project on copper shale mining in the Mansfeld mining region. The Röhrigschacht is understood as a site where geological time, industrial history, and human labour converge. The depth of the mine becomes a space of experience shaped by processes of uncovering, removal, and remembrance.

At a depth of approximately 300 metres underground, Nora Mona Bach created a site-specific installation that emerged directly from the conditions of mining. For the large-scale drawings, she used fine Lette, a clay-like material recovered from the copper shale mining process. Material extracted from the mine through physically demanding underground labour thus becomes an artistic medium in its own right, carrying the history of the site into the drawings.

The drawings, built up in layers, follow a principle inherent to mining itself: uncovering, layering, removing, and revealing hidden structures. Geological material is brought into dialogue with human memory, allowing the mine to be experienced as an archive of time and labour.

The installation remained closely connected to the natural conditions of the site. Due to the ongoing dynamics of the mine and the subsequent ingress of water into the Röhrigschacht, the work could not be permanently preserved. Its transience thus became part of the work itself and of its history.

The descent into the depths is understood simultaneously as a movement towards the hidden and the unknown. The mountain becomes a repository of geological time, human labour, and memory. The drawing emerges from the site itself, transforming it into a resonant space between material, landscape, and time.